Papierprozesse 2026 — die unbequeme Wahrheit über den deutschen Mittelstand
Es ist kurz nach neun Uhr morgens. Eine Mitarbeiterin trägt einen Lieferschein von Hand in eine Tabelle ein, druckt die zugehörige E-Mail-Rechnung aus und legt den Stapel auf den Schreibtisch des Chefs - zur Unterschrift. Dieser Ablauf dauert vielleicht zwölf Minuten. Wiederholt er sich täglich, sind das am Ende des Jahres mehrere Arbeitstage, die schlicht verloren gehen. Der aktuelle Digitalisierungsgrad der KMU in Deutschland zeigt ein ernüchterndes Bild: Laut aktuellen Erhebungen erreichen kleine und mittlere Unternehmen im Durchschnitt nur rund 52 von 100 möglichen Digitalisierungspunkten. Doch während die KI-Rhetorik wächst, liegt die Hälfte des Digitalisierungspotenzials brach. Dieser Artikel zeigt, warum die richtige Reihenfolge lautet: erst die Basis digitalisieren, dann KI einsetzen - und wie Sie konkret damit anfangen.
Jonas Rump20 Min. Lesezeit